Basteltipps

Bastelspaß für zuhause – hier findet ihr ihn! 📄✏️✂️🎨🪁

Stoff bedrucken mit Stempeln

Du brauchst:

  • Stoff, z. B. ein Kleidungsstück, einen Kissenbezug, ein Geschirrtuch usw.
  • 1 Stück Pappe
  • Unterlage
  • Textilfarbe
  • Farbroller
  • Glasplatte
  • Stempel (gekaufte oder selbstgemachte, siehe unten)
  • Bügeleisen
  • Bügelbrett
  • dünnes Tuch

Anleitung:

  1. Die Unterlage bereitlegen und nur darauf arbeiten.
  2. Bei einem doppelten Stück Stoff (z. B. T-Shirt oder Kissenbezug): Das Stück Pappe zwischen die Stoffschichten legen, damit die Farbe nicht durchdrückt.
  3. Ein bisschen Farbe auf die Glasplatte geben.
  4. Den Farbroller in der Farbe rollen und die Farbe damit auf den Stempel bringen, damit alles schön gleichmäßig wird (wenn du keinen Farbroller hast, geht das aber auch mit einem Pinsel).
  5. Den Stoff glattziehen und den Stempel fest andrücken, dann vorsichtig wieder abziehen. Das kann man z. B. in einem regelmäßigen Muster immer wieder machen.
  6. Die Farbe mindestens eine Stunde trocknen lassen, dann kann (wenn man will) die Rückseite bedruckt werden.
  7. Wenn alles bedruckt ist, den Stoff weitere 6 Stunden trocknen lassen.
  8. Zum Fixieren mit dem Bügeleisen: Ein dünnes Tuch zwischen den Stoff und das Bügeleisen legen, dann ca. 5 Minuten bügeln (Baumwolleinstellung). Danach kann man den bedruckten Stoff in der Waschmaschine waschen.

Stempel

Diese selbstgemachten Stempel kann man z. B. zum Bedrucken von Stoff verwenden!

Du brauchst:

  • Moosgummi
  • Cuttermesser
  • evtl. Stift
  • Heißkleber oder Bastelkleber
  • Holzstücke oder Korken als Halter für den Stempel

Anleitung:

  1. Mit dem Cuttermesser die Form aus dem Moosgummi schneiden, die dein Stempel haben soll. Am besten erst vorzeichnen.
  2. Den Moosgummi mit Heißkleber (oder, falls du keinen hast, Bastelkleber) auf die Holzstücke oder Korken kleben und fest andrücken.
  3. Trocknen lassen.

Windlichter aus Papiertaschentüchern

Klingt zuerst nicht sehr beeindruckend, aber das Ergebnis sieht wirklich cool aus!

Du brauchst (für 1 Windlicht):

  • 1 Papiertaschentuch
  • 1 Luftballon
  • Pappbecher (oder anderer Luftballon-Halter)
  • Filzstifte
  • Suppenteller
  • Wasser
  • Serviettenkleber (oder selbstgemachten Kleber, siehe unten)
  • Pinsel
  • 1 LED-Teelicht

Anleitung:

  1. Das Taschentuch ausbreiten und mit Filzstiften bemalen. Keine Muster malen, sondern einfach vollkritzeln (auch gerne in verschiedenen Farben).
  2. Den Suppenteller mit Wasser füllen und das Taschentuch hineinlegen. Mit den Fingern die Filzstift-Striche verwischen. Dann das Taschentuch vorsichtig aus dem Wasser nehmen.
  3. Einen kleinen Luftballon aufblasen (nicht komplett, sondern so, dass er ein bisschen rund ist) und auf einen Pappbecher setzen. Wenn möglich nur einen halben Knoten machen, sodass man den Ballon wieder aufmachen kann.
  4. Dann blast ihr einen kleinen Luftballon auf. Blast ihn nicht komplett auf, sondern nur soweit, dass er ein wenig rund wird und ihr ihn auf einen Pappbecher setzen könnt.
  5. Serviettenkleber auf die obere Hälfte des Ballons streichen.
  6. Das nasse Taschentuch vorsichtig zerreißen und die Stücke auf den mit Kleber bestrichenen Teil des Ballons legen. Dabei Lücken und Falten vermeiden! Am besten mehrere Schichten Papier übereinanderlegen.
  7. Eine weitere Schicht Serviettenkleber über das Taschentuch pinseln.
  8. Alles für mehrere Stunden trocknen lassen.
  9. Den Ballon vorsichtig vom Taschentuch lösen (z. B. indem man die Luft herauslässt).
  10. Das fertige Windlicht umdrehen und ein LED-Teelicht hineinstellen! In feste Windlichter kann man auch Löcher stechen und sie als Lampions aufhängen.

Kleber selber machen

Diesen Gelatinekleber kann man zum Beispiel statt Serviettenkleber verwenden, um die Taschentuch-Windlichter zu basteln. Und alle Zutaten dafür gibt es im Supermarkt oder sogar in den meisten Küchen!

Du brauchst:

  • 1 Pck. Gelatine
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 3 EL kochendes Wasser
  • 2 TL Zucker
  • 2 TL Vanille-Extrakt

Anleitung:

  1. Die Gelatine 5 Minuten lang in dem kalten Wasser einweichen (z. B. in einem Becher oder einer kleinen Schüssel).
  2. Das heiße Wasser dazugeben und gut verrühren.
  3. Den Zucker mit dem Vanille-Extrakt vermischen, zu der Gelatinemischung geben und alles noch einmal gut verrühren.
  4. Den Kleber gleich verwenden, weil er schnell austrocknet!
  5. Wenn der Kleber doch hart wird, kann man ihn in einem Wasserbad wieder flüssig machen.

Und hier noch ein vegetarischer Kleber, der allerdings etwas länger zum Trocknen braucht:

Du brauchst:

  • 1 1/2 Tassen Mehl
  • 1/4 Tasse Zucker
  • 1/4 TL Öl
  • 1 Tasse Wasser
  • 1/2 TL Essig

Anleitung:

  1. Mehl und Zucker vermischen (am besten gleich in einem kleinen Topf).
  2. Das kalte Wasser vorsichtig unterrühren. Dabei aufpassen, dass keine Klümpchen entstehen.
  3. Die Mischung auf dem Herd unter ständigem Rühren erhitzen, bis sie dick geworden ist.
  4. Den Essig dazugeben.
  5. Den Kleber abkühlen lassen.
  6. Der Kleber hält sich über einige Wochen im Kühlschrank.

Peeling selbst herstellen

Aus den Workshops vom Diözesanlager „Sasa – planlos durchs All“ 2019 👨‍🚀🚀

Warum sollte ich mein Peeling überhaupt selber machen und nicht einfach in der Drogerie kaufen?

Da gibt es gleich eine ganze Menge Gründe: Du spart jede menge Verpackungsmüll, du hast garantiert kein Mikroplastik in deinem Peeling, es ist viel günstiger und (gerade wichtig in Zeiten von Corona) du spart dir den Gang in die Drogerie.

Ihr braucht:

  • eine Schüssel 🥣
  • ein Teelöffel 🥄
  • getrockneter Kaffeesatz vom Vortag ☕
  • etwas Sonnenblumenöl
  • Handtuch das schmutzig werden darf

Und so gehts:

In der Schüssel den Kaffeesatz mit dem Sonnenblumenöl im Verhältnis 1:1 mischen, bis eine möglichst „batzige“ (Zitat Lene) Masse entsteht, die nicht zu krümelig und auch nicht zu flüssig ist. Sollte die Konsistenz noch nicht stimmen, einfach noch Kaffeesatz oder Öl zugeben.

Anschließend kann die Masse auf die haut gerieben werden. Dabei empfehlen sich kreisende Bewegungen, startend an den Extremitäten hin zur Körpermitte. Am besten ist es, wenn du dich anschließend kurz unter die Dusche stellst. 🚿

Wenn du am Ende noch etwas von deiner Peelingmasse übrig hast, kannst du sie problemlos für einige Zeit (auch umgekühlt) in einem sauberen verschließbaren Glas (z.B. ein ausgewaschenes Marmeladenglas) aufbewahren und so auch noch später nutzen.

Ketten- und Schlüsselanhänger mit Schrumpffolie

Mit Schrumpffolie kann man eigene Motive gestalten, die man dann im Ofen schrumpfen lässt. Natürlich kann man daraus nicht nur Anhänger, sondern auch Ohrringe, Knöpfe, Lesezeichen und vieles mehr machen!

Du brauchst:

  • Schrumpffolie (gibt es z. B. in manchen Drogerien!)
  • Stifte (am besten Permanentmarker)
  • Schere
  • Locher
  • Backpapier
  • Ofen
  • Nagelfeile
  • für Kettenanhänger: Kette oder Lederband

Anleitung:

  1. Entscheide dich für ein Motiv, das dein Anhänger haben soll. Zeichne es mit einem Stift (am besten mit einem permanenten Filzstift) auf die raue Seite der Folie.
  2. Schneide das Motiv sauber mit der Schere aus.
  3. Loche das Motiv an der Stelle, wo du später die Kette oder den Schlüsselring durchziehen möchtest.
  4. Lege Backpapier auf ein Backblech. Lege dann das Schrumpfbild mit der bemalten Seite nach oben auf das Backpapier. Schiebe es für 2 bis 3 Minuten bei 120 Grad in den Ofen. Wichtig: Du siehst durch die Scheibe, dass sich die Folie kräuselt. Nimm sie erst auf dem Ofen, wenn sie wieder glatt ist!
  5. Nimm das Bild aus dem Ofen und lass es abkühlen.
  6. Wenn der Anhänger scharfe Kanten hat, kannst du diese mit einer Nagelfeile abfeilen.
  7. Befestige den Anhänger an der Kette oder an einem Schlüsselring. Fertig!